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die ersten Tage

So nun zu den ersten Tagen hier: Am Freitag bin ich wie gesagt morgens angekommen und bin dann mittags gleich mit Natascha, Alida und David in die Stadt gegangen und wir haben so richtig touri-like eine Stadtrundfahrt im Doppeldeckerbus gemacht. Die drei sind auch erst seit ein paar Tagen hier und so passt das echt gut und wir können Kapstadt zusammen erkunden. Kapstadt ist wirklich schön, das liegt natürlich auch daran, dass es am Indischen Ozean und am Atlantik liegt und man auch wirklich das Gefühl hat, am anderen Ende der Welt zu sein. Am Strand waren wir natürlich auch, es ist echt supi heiß hier und die Umstellung von Winter auf knalle Hochsommer ist schon anstrengend, aber es lohnt sich ja. Das Meerwasser hingegen ist voll kalt, das liegt daran, dass jetzt im Sommer die Antarktis etwas schmilzt und sich das eisige Wasser dort vom Südpol mit dem Wasser hier vermischt. Das ist natürlich ein wenig schade, denn so kann man immer nur ganz kurz mal ins Wasser. Aber ist vielleicht auch besser so, denn dann sinkt die Wahrscheinlichkeit nen Weißen Hai zu treffen. Außerdem darf ich mit meinen Narben von der OP eh noch nicht schwimmen und so ist's bloß schade für die anderen drei Am Samstag haben wir ausgeschlafen, ich war so krass müde und hätte noch bis abends schlafen können, aber nach dem Frühstück sind wir dann mit so einem Minibus (funktioniert so wie die TroTros ins Ghana) zu einem Kunst/Klamotten/Essens-Markt gefahren. Wir haben Erdbeeren gegessen, sind über den Markt geschlendert und haben dabei die Sonne genossen. Abends wollten wir eigentlich noch etwas trinken gehen, aber es wird hier abends so stürmisch, dass es echt anstrengend ist zu laufen und wir es gemütlicher fanden, im Bett zu chillsken und zu quatschen. Am Sonntag haben Natascha und ich eine andere Busrundfahrt gemacht. Wir sind dabei größtenteils außerhalb von Kapstadt unterwegs gewesen und die Strecke führte uns einmal um den Tafelberg herum und das restliche Stück an der Küste entlang. Dabei haben wir eine Weintour in den Weinbergen am Tafelberg gemacht, waren in Kirstenbosch, einem Botanischen Garten und anschließend an der Waterfront, einem sehr beliebten und trubeligen Hafen. Abends kochen wir dann eigentlich immer hier zusammen im Studenthouse. Am Montag war dann mein erster Arbeitstag und abends war ich voll müde, aber wie das ja so ist, war ich trotzdem nicht früh im Bett. Dienstag früh gings dann natürlich auch gleich weiter und ich habe mich hinter der Rezeption schon viel wohler gefühlt. Ich werde schon ordentlich eingespannt und muss nicht nur die typischen Praktikanten-Jobs erledigen, sondern checke auch ein und aus und so ein paar allgemeinere Fragen von Hostelgästen zu Kapstadt beantworte ich auch. Mittags ist dann Dariah (meine supi Freundin aus Göttingen ist seit Januar hier in Kapstadt in einer Sprachschule) gekommen und wir sind zusammen in die Stadt gegangen, waren ein bisschen shoppen und sind dann in ner Bar hängen geblieben und haben die nachmittags Cocktail-Happy-Hour genutzt und ich habe die besten Mojitos der Welt getrunken. Heute ist Mittwoch und ich bin nun schon eine Woche aus Göttingen fort. Ich hab ab heute bis einschließlich Freitag frei und habe wieder mal ordentlich ausgeschlafen, lag dann auf der Terasse und habe gelesen und bin anschließend mit Natascha in die Stadt gegangen, um einen Internetstick zu kaufen. So langsam aber sicher kenne ich mich nun auch aus in Kapstadt und dadurch macht es nochmal mehr Spaß unterwegs zu sein! Zu Fuß von Zuhause brauchen wir circa 20 Minuten um in die Innenstadt zu kommen und wenn da nicht der Wind wäre, wäre es schrecklich heiß und der Fußmarsch würde mir glatt wie ein Saharawalk erscheinen. Jetzt ist es kurz vor sechs und wir liegen auf dem Bett und erholen uns vom doch so anstrengenden Tag. Gleich kochen wir zusammen und nachher gehen wir vielleicht nochmal in die Stadt oder an den Strand um den Sonnenuntergang zu sehen. Morgen habe ich ja auch frei und das sind tolle Aussichten für den Abend heute.
6.3.13 17:58
 


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